Aktuell

Tierisch

Foto: Welzhofer/Hecker. - Wenn Eichhörnchen bei Schnee und Kälte durch Gärten und Parks springen, dann sind sie zumeist auf der Suche nach Futter.

Hunger!
Eichhörnchen - geboren im Schnee

Wenn in diesen Winterwochen Eichhörnchen bei Schnee und Kälte durch Gärten und Parks springen, dann sieht das für uns zwar fröhlich aus, aber sie bewegen vor allem zwei Dinge: die Aufzucht ihrer ersten Jungtiere - und Hunger. Während draußen noch winterkalte Temperaturen herrschen, tummelt sich in den Kobeln - so nennt man die Baumnester der Eichhörnchen - bereits neues Leben: zwei bis fünf Junge bringt ein Eichhörnchen pro Wurf zur Welt.

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Traumgarten

Foto: BGL. - Treppen, Stufen und Rampen gilt es, schon bei der Planung harmonisch in das Gesamtbild einzubinden.

Neue Ein- und Ausblicke:
Der modellierte Garten zeigt Höhen und Tiefen

Wer einen Garten neu anlegt, vom Vorbesitzer übernimmt oder seit langem endlich mal grundüberholen will, steht vor der Frage, wie man ihm eine harmonische, nach den eigenen Bedürfnissen ausgerichtete Struktur verleiht. Am Anfang steht die Entscheidung über die Raumaufteilung. Einzelne Gartenräume können unterschiedliche Funktion prägen: An einen geschützten Platz kommt die Terrasse, an einen sonnigen Standort ein Gemüsebeet und an einer exponierten Stelle eine blühende Staudenrabatte.

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Gut zu wissen

Bei Frost und Raureif Rasen möglichst nicht betreten

Gräser sind von Natur aus in der Lage, auch sehr kalte Temperaturen zu ertragen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Nutzung der Rasenflächen auch während der Herbst- und Wintermonate uneingeschränkt erfolgen sollte. „Zur Vermeidung von nachhaltigen Schäden empfiehlt es sich, den Rasen bei Frost oder bei Raureif nicht zu betreten", erläutert Judith Bircher, Gartenbauingenieurin beim Schweizer Düngerspezialisten Hauert. „Denn durch die Eiskristalle in den Pflanzenzellen oder an den Blättern werden die Halme dann leicht beschädigt oder sogar zerstört. Und diese Schäden können nicht so schnell ausgeglichen werden, da in den Wintermonaten kein Wachstum stattfindet. Zurück bleiben braune Stellen, die - wenn überhaupt - erst wieder im späten Frühjahr verschwinden. Falls sich die Gräser nicht regenerieren, wird eine Nachsaat notwendig." Hauert » mehr lesen


Pflanzenvielfalt

Foto: fluwel.de. - 'Roselily Felicia' blüht in verführerischem Rosa. Sie passt sehr gut in romantische Cottage Gärten mit zarten Farbtönen zum Beispiel Lavendel.

Sommerblüten für Garten, Balkon oder Terrasse
Lilien schon jetzt als Zwiebel pflanzen

Vom Balkan und dem Mittelmeerraum bis Nordamerika und Asien - Lilien (Lilium) kommen in vielen Teilen der Erde natürlich vor. Sogar im kalten Sibirien sind sie zu finden. Geht man in ihre Entstehungszeit zurück, landet man auf den Hochebenen des Himalayas. Kein Wunder also, dass diese Zwiebelblumen auch hierzulande winterhart sind. Im Gegensatz zu Dahlien, Begonien oder Gladiolen halten Lilien jedem noch so harten Frost stand.

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Grün und Arbeitswelt

Foto: BGL. - In der kalten Jahreszeit haben Landschaftsgärtner-Auszubildende Zeit, ihr Pflanzenwissen zu vertiefen.

Wenn die Bäume keine Blätter tragen...
Was macht ein Landschaftsgärtner eigentlich im Winter?

Wer im Büro arbeitet, dessen Tätigkeiten hängen wenig von den wechselnden Jahreszeiten ab. Bei Berufen, die täglich draußen ausgeübt werden, ist das anders. Viele junge Menschen finden es sogar besonders interessant, meist an der frischen Luft und an immer neuen Orten zu arbeiten. „Jeden Tag im Büro - das ist mir zu langweilig. Ich will am Abend sehen, was ich getan habe", hört man immer wieder, wenn man mit Auszubildenden spricht, die sich für den Beruf „Gärtnerin oder Gärtner in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau" entschieden haben. Das Tätigkeitsspektrum reicht hier von der Pflanzenpflege bis zum Bau von Terrassen, Mauern und Wegen. Doch was passiert in der kalten Jahreszeit?

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News und Events

Foto: Netzwerk Pflanzensammlungen. - Sempervivum-Sammler Martin Haberer

Symposium Netzwerk Pflanzensammlungen:
Genetische Ressourcen sichern und vielfältig nutzen

Eine Erfolgsgeschichte geht in ihr sechstes Jahr: Das „Netzwerk Pflanzensammlungen", initiiert von und angesiedelt bei der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG), konnte Vertrauen bei vielen privaten Sammlern und eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Genbank Zierpflanzen aufbauen. Ein zweitägiges Symposium am 21. und 22. März im Julius Kühn-Institut in Berlin soll nun den Weg in die Zukunft weisen und weitere Potentiale genetischer Ressourcen aufzeigen.

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Buchtipps

Foto: BLV. - "Englische Gartenkunst kann lernen, wer Sinn für Natur und Schönheit hat, sich in seiner Kreativität von guten Vorbildern leiten lässt und es sich einfach zutraut: Just do it!", so Kristin Lammerting.

Gärtnern im englischen Stil:
Das Praxisbuch

Kristin Lammerting wurde die Gartenleidenschaft auf dem elterlichen Hof in die Wiege gelegt. Auf ihren vielen Reisen besuchte sie Gärten auf der ganzen Welt und entdeckte ihre Liebe vor allem zu den englischen Anlagen. 1993 verwirklichte sie in Köln gemeinsam mit ihrem Mann ihren Traum vom eigenen englischen Garten, der seitdem vielfach ausgezeichnet wurde. In diesen gewährt Lammerting in ihrem neuen Praxisbuch „Gärten im englischen Stil" einen umfassenden Einblick. Daneben stellt sie die prägenden Bausteine und Gestaltungselemente englischer Gärten vor ...

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Garten kreativ

Foto: BGL. - Schön und nützlich zugleich: Beerensträucher bieten Vögeln dann Nahrung, wenn diese im Winter knapp wird.

Immer für eine Überraschung gut
Winterwunderland im eigenen Garten

Wer das Glück hat, einen eigenen Garten zu besitzen, weiß, dass der Winter die Gartenlandschaft märchenhaft verwandeln kann. Nie ist die Luft so klar und klirrend wie in der vierten Jahreszeit. Glänzender Raureif verwandelt Stauden und Gräser in fantastische Skulpturen, Hecken wirken durch eine pudrige Schicht Schnee wie eingezuckert und immergrüne Gehölze sehen mit weißen Schneemützen besonders hübsch aus.

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Pflanzenvielfalt

Foto: fluwel.de. - O.T.-Lilien sind in vielen Farben erhältlich und "schmecken" dem Lilienhähnchen nicht.

Starke Schönheiten: O.T.-Lilien
„Da beißen sich Lilienhähnchen die Zähne aus“

Lilien sind unkomplizierte Garten- und Balkonpflanzen: Jetzt im Winter pflanzt man sie als Zwiebel in die Erde und wartet dann bei regelmäßigem Gießen, bis sich im Frühling die ersten Triebe bilden. Dann zeigt die Pflanze ihre enorme Wuchskraft: innerhalb weniger Wochen werden manche Arten und Sorten über 1,50 Meter hoch. Ab August öffnen sich ihre großen, farbenfrohen Blüten, die einen unwiderstehlichen Duft verströmen. Das einzige was die Lilienfreude schmälern kann, ist das gefräßige Lilienhähnchen. Doch O.T.-Lilien sind so robust, dass ihnen der Schädling kaum etwas anhaben kann.

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Ausflüge und Reisen

Foto: tulippictures.eu/Eric Breed. - Ab März beginnt die Saison in den Gärten von Appeltern mit den Freuden des Frühlings.

Schauen, staunen und lernen
Appeltern: ein Park für die Liebe zum Garten

Ben van Ooijen ist Profi-Gartengestalter. Die Beratung seiner Kunden war ihm früher jedoch oft viel zu theoretisch. Er wollte ihnen praktisch zeigen, wie sie ihren Garten in ihr ganz persönliches Paradies verwandeln können. Vor 25 Jahren begann er daher in dem kleinen niederländischen Dorf Appeltern, in dem er noch heute mit seiner Familie lebt, die ersten Schaugärten anzulegen. Nach und nach kamen immer neue dazu, sodass über die Jahre auf 25 Hektar über 200 Gärten entstanden. In Europa ist dieser Park der größte seiner Art und lockt Gartenbesitzer aus allen Himmelsrichtungen an. Kein Wunder, denn hier kann man nicht nur schauen und staunen, sondern auch viel über die Vielfalt der Gartengestaltung lernen.

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Grün in Städten

Foto: Hauert. - Für Bäume und Sträucher an ungünstigen Standorten hat der Schweizer Düngerspezialist Hauert das revitalisierende Kräftigungsmittel Arbostrat entwickelt.

Bei ungünstigen Standortbedingungen und Verpflanzungsschock -
Bäume und Sträucher brauchen Nährstoffe

Das Leben in der Stadt ist auch für Bäume und Sträucher nicht immer einfach. Gerade in bebauten Gebieten herrschen schwierige Bedingungen, da es dort zumeist nur einen sehr begrenzten Raum für das Wurzelwerk gibt. Der Boden ist häufig extrem verdichtet oder gar versiegelt, was automatisch eine Mangelversorgung mit Nährstoffen und oft auch Wasser zur Folge hat. Zudem macht das Streusalz vielen Straßenbäumen in der kalten Jahreszeit zu schaffen, aber auch der Urin unzähliger Hunde, die an den Stämmen ihre Duftmarken setzen, kann die Wurzeln schädigen.

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Traumgarten

Foto: BGL. - "Über Rosen läßt sich dichten / in die Äpfel muss man beißen", dichtete der Gartenenhusiast Goethe.

„Über Rosen lässt sich dichten“
Eine kleine Geschichte über Gartenkultur

Kunst, das ist Malerei, Bildhauerei, Poesie und Literatur. Doch ist auch das Anlegen und Pflegen eines Gartens eine Kunstform? Manch gewachsener Garten besitzt zweifellos eine Aura, die man trefflich als Kunstwerk bezeichnen kann. Tatsächlich finden Gärten Eingang in Museen, etwa das Gartenkunst-Museum in Bayreuth oder das Museum für Europäische Gartenkunst in Düsseldorf, und werden in Kunstbüchern beschrieben. Der Garten ist aber vor allem ein Ort unter freiem Himmel, der von Menschen erdacht, geplant und erschaffen wurde.

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Garten praktisch

Foto: BdB. - Sowohl laubabwerfende als auch immergrüne Gehölze fahren im Winter ihren Stoffwechsel herunter.

Pflanzen haben’s gut
Vegetationsruhe ist wie Winterschlaf

Weihnachten, Silvester, Neujahr -zwischen den Feiertagen nehmen sich viele Urlaub und nutzen die dunkle Jahreszeit für eine ruhige Auszeit mit Familie und Freunden. Besinnlichkeit ist angesagt: über das vergangene Jahr nachdenken, Pläne für neue Projekte im kommenden Jahr machen und Kraft tanken, um mit neuer Energie und Tatendrang durchstarten zu können. Ganz ähnlich machen es auch die Pflanzen. Sie haben sich über Jahrtausende an unser hiesiges Klima und den Wechsel der Jahreszeiten angepasst. Im Winter legen sie eine Vegetationsruhe ein, sodass ihnen die Kälte nichts anhaben kann.

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Grün in Städten

Foto: BGL. - Wie werden Kommunen gleichzeitig dem Zwang zur Nachverdichtung und dem wachsenden Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Grün in den Städten gerecht?

Hohe Erwartungen an den öffentlichen Raum
Grün macht Architektur lebendig und Städte lebenswert

Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen. Die Dichte der Städte wird als attraktiv empfunden, kurze Wege zur Arbeit, zu Sport- und Freizeitangeboten und allen anderen Infrastrukturen ziehen die Menschen an. Ein wesentliches Motiv sind auch ökologische Gründe, man hat erkannt, dass das Landleben mehr Energie und Ressourcen verbraucht als das Leben in der Stadt. Immer mehr Menschen wollen ohne eigenes Auto leben, vielmehr im Bedarfsfall Carsharing-Angebote nutzen und ihre persönliche CO2-Bilanz verbessern. Es ist für junge Familien wie auch für ältere Menschen angenehm, fußläufig Zugang zu Kultur- und Bildungsangeboten wie auch zu Einkaufsstätten oder ärztlicher Versorgung zu haben. All das führt dazu, dass der Druck auf die Freiräume wächst und Stadtraum zu einem knappen Gut wird.

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Tipps

Amaryllis anfangs wenig gießen

Amaryllis sind ein schöner Adventsschmuck für die Fensterbank. "Am besten...

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Vogeltränken auch im Winter regelmäßig reinigen

Auch im Winter ist es wichtig, dass Gartenvögel Wasserstellen finden, an denen sie ihren...

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